Text: Matti Schenk
Der Berliner Mietwohnungsmarkt verzeichnete in den letzten Jahren besonders stark steigende Mieten und steht deshalb nicht nur in der öffentlichen Debatte im Fokus. Auch am institutionellen Wohninvestmentmarkt (Transaktionen ab 50 Wohneinheiten) hatte die Hauptstadt eine herausragende Bedeutung. In den vergangenen zehn Jahren entfielen rund 23 % aller in Deutschland gehandelten Wohnungen auf Berlin, obwohl sich hier nur rund 7 % aller Mietwohnungen befinden. Vor diesem Hintergrund stellt sich in der Hauptstadt im Besonderen die Frage, welche Eigentümer aktuell über die größten Bestände verfügen. Laut Ergebnissen des Zensus wurden von den etwa 1,9 Mio. Wohnungen in Berlin rund 1,5 Mio. zu Wohnzwecken vermietet. Hiervon befanden sich im Jahr 2011 rund 249.000 in Gebäuden im Eigentum von Eigentümergemeinschaften und weitere 369.000 im Eigentum von Privatpersonen. Somit gab es etwa 906.000 Mietwohnungen in Wohngebäuden von professionellen Eigentümern. (siehe Abbildung „Eigentümerstruktur am Mietwohnungsmarkt Berlin“).
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