Kleinteilig und intransparent - und dennoch ist der Forstimmobilienmarkt attraktiv
- Wälder sind nach der Landwirtschaft die zweitgrößte Flächennutzung in Deutschland. Etwa ein Drittel der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ist mit schätzungsweise 90 Mrd. Bäumen bewaldet.
- Etwa die Hälfte dieses Waldes befindet sich in Privatbesitz, wobei es nur sehr wenige große Forsteigentümer gibt und hier Adelsfamilien dominieren.
- Auch der Transaktionsmarkt für Forstimmobilien ist sehr kleinteilig. Im Durchschnitt wechseln lediglich ca. 2 ha für 15.000 Euro pro Transaktion den Eigentümer. Insgesamt beläuft sich das jährliche Transaktionsvolumen auf etwas mehr als 300 Mio. Euro.
- Aufgrund der Kleinteiligkeit und Intransparenz ist der deutsche Forstimmobilienmarkt für institutionelle Investoren schwer zugänglich.
- Der Stellenwert der Asset-Klasse in anderen Ländern zeigt jedoch, dass es gute Gründe für Investitionen in Forstimmobilien gibt. Die Wertstabilität ist hierbei das stärkste Argument. Vor diesem Hintergrund verspricht der deutsche Markt Wachstumspotenzial.
Forstimmobilien sind nicht nur für Liebhaber, sondern auch für institutionelle Langfristinvestoren interessant. Kaum eine andere Anlageklasse dürfte eine so hohe Wertstabilität mit regelmäßigen laufenden Erträgen verknüpfen.
Dr. Frank Urfer, Investment Germany
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